Europäischer Tag der Seltenen Erkrankungen 27.02.2010

luftballons

 

Stärke finden -

Kraft geben

 

Nicht nur 99 Luftballons auf ihrem Weg...

mittags stiegen viele rote Luftballons der Achse für seltene Erkrankungen hoch in den Hamburger Himmel als Signal, die seltenen Krankheiten und die Probleme der betroffenen Menschen nicht zu vergessen.

Im Alster Einkaufszentrum trafen Menschen, die, Gott sei Dank, nicht aus eigener Erfahrung wissen was es heißt an einer seltenen Erkrankung zu leiden, auf Betroffene.

Es gehört schon viel Mut dazu, stehen zu bleiben, einen Augenblick innezuhalten und sich über Krankheiten zu informieren, die kaum auszusprechen sind. Denn normalerweise ist man einfach nur froh, dass die eigene Familie nicht von schwerer Krankheit betroffen ist - und möchte, dass es ewig so bleibt.

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Wer es dann aber über Berührungsängste hinweg doch wagt, mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen, der spürt, mit wie viel Stärke und Willen Menschen ihr Schicksal meistern, trotz erheblicher Widerstände.

Und für einen Moment oder auch länger kann dieser Perspektivenwechsel fruchtbar sein für die Beurteilung der eigenen Lebenssituation.

caro

Kurz und gut, der Tag der seltenen Erkrankungen war für uns, die hem-Stiftung eine wichtige Erfahrung, wie vielleicht auch für diejenigen, die stehenblieben und sich aufmerksam anhörten, was wir zu sagen hatten.